Jakobswege

2015:

Im September und Oktober 2015 war ich auf dem Camino Francés / Camino de Santiago, dem letzten, spanischen Stück des Jakobsweges (richtiger: der Jakobswege, die sich ja durch ganz Europa Richtung Spanien ziehen) unterwegs. Meine Pilgerreise führte mich zu Fuß vom südfranzösischen St.-Jean-Pied-de-Port bis nach Santiago – ungefähr 800km -, wo ich meine Compostela erhielt.

Im alten, gelöschten Blog hatte ich intensiv über die Vorbereitungen berichtet, hatte meine Gedanken, Planungen, Zweifel dem Blog anvertraut. Hier im neuen Blog hatte ich begonnen, die wichtigsten Dinge (Planung, Ausrüstung) aufzubereiten, aber es ist bei wenigen Seiten geblieben; ein richtiger Bericht fehlte. Dieser wird nun in Tagesetappen nachgeliefert, siehe diese separate Seite.

2017:

Im Juli 2017 war ich mit meinem jüngeren Sohn noch einmal in Galizien unterwegs. Von Sarria pilgerten wir auf dem Camino Francés in einer Woche nach Santiago, wo wir unsere Compostelas erhielten. Dann ging es weiter über den Camino Finisterre bis zum Kap Fisterra, wo wir eine weitere Urkunde, die Fisterrana, erhielten.

Zwei Jahre vorher hätte ich nicht gedacht, so schnell wieder einmal in Santiago zu sein. Der damals ausgelassene Weg nach Finisterre lohnt sich auf jeden Fall, weil er landschaftlich wirklich schön und nicht so überlaufen ist.

2020:

Mein großer Wunsch ist es, die Vía de la Plata in Sevilla zu beginnen und von Süden langsam in Etappen über mehrere Jahre verteilt nach Norden zu pilgern, also fast einmal der Länge nach durch Spanien. Nachdem ich 2015 ganz alleine unterwegs war, 2017 mit meinem jüngsten Sohn, wird es im Sommer nun… na ja, es sollte eigentlich nach Sevilla gehen und von dort ca. bis Cáceres, aber die Fluggesellschaft hat aufgrund der Coronakrise Hin- und Rückflug gecancelt. Ich bin noch an einer Alternative in D dran, weiß aber nicht, ob ich das umsetzen kann bzw. werde. Aber der Camino bleibt ja da, wo er ist, und wartet auf unsere Rückkehr. 🙂

Einen herrlichen Einblick in die Vía inkl. vieler Zitate von Teresa von Avila gibt das Youtube-Video von Bertram Koch.

2021:

Aktuell (September 20) tendiere ich nicht dazu, die Vía de la Plata im nächsten Jahr zu beginnen, sondern es meinem belgischen Freund Peter gleichzutun und in Lourdes zu starten, dann die aragonesische Variante zu wählen und so bis ca. Puente la Reina zu pilgern, wo sich diese Variante mit dem Camino Francés trifft. Das könnte ich mir gut für ein „Post-Corona-Frühjahr“ 21 vorstellen…