Ausstellung: Stadt – Jugend – Stil

Vom 23.10.19 bis 8.3.20 ist im Stadtmuseum am Markt (Marktplatz 3) in Wiesbaden die Ausstellung mit obigem Titel zu sehen. Geöffnet ist von Dienstag bis Donnerstag von 11 bis 17 Uhr. Die Ausstellung findet im Rahmen des Wiesbadener „Jugendstiljahres 2019/20“ statt. Für die wissenschaftlicher Konzeption ist Dr. Vera Klewitz verantwortlich; für die Gesamtleitung Sabine Philipp. Der Begleitkatalog erscheint erst zu Weihnachten 2019. Hier der Ausstellungsflyer.

Die Evangelische Akademie Frankfurt bietet einen Ausstellungsrundgang mit Dr. Susanne Claußen am 7.11.19 an, der mit folgenden Worten beschrieben wird:

„Das wilhelminische Deutschland war zerrissen zwischen Tradition und Aufbruch, zwischen der bürgerlichen Gesellschaft und den Protagonist/-innen der Lebensreformbewegung: Vegetarier, Theosophinnen, Vertreter der Freikörperkultur. „Kohlrabi-Apostel“ wurden sie damals genannt, und sie stellten viele Gewissheiten radikal infrage. Die Leiterin der Evangelischen Stadtakademie Wiesbaden, Susanne Claußen, geht ihren Spuren in der Ausstellung „Jugend.Stil.Stadt“ im Stadtmuseum Wiesbaden nach, die sie mitkonzipiert hat. Welche Fragen und Forderungen der Lebensreform auch heute noch aktuell sind, darüber kommt sie mit Ihnen nach dem Ausstellungsrundgang bei einer kleinen Erfrischung ins Gespräch.“

Weitere Informationen finden sich auf der Seite der Stadt Wiesbaden.

Jugendstil (Ausstellung)

Das Landesmuseum Wiesbaden präsentiert ab sofort die Dauerausstellung „Jugendstil“ auf der Basis einer Schenkung von F.W. Neess anläßlich seines 90. Geburtstages (FAZ / FAZ) . In fünf Räumen werden unterschiedlichste Exponate wie Möbel, Gemälde, Lampen der auf ca. 41 Millionen Euro geschätzten Ausstellung gezeigt.
Soweit aus dem Artikel ersichtlich, sind auch Karl Wilhelm Diefenbach und Fidus mit Bildern vertreten.

Hier findet sich ein Interview mit F.W. Neess.
Der Katalog kostet 29,90€.

Besser leben! (Ausstellung)

Im ersten Halbjahr 2020 wird es spannend: in Bern findet im Historischen Museum die AusstellungBesser leben! Lebensreform bis heute“ statt, genauer vom 13.2.-4.7.20 nach derzeitiger Planung.

Inhaltlich werden die Forschungsergebnisse des Projektes der Uni Freiburg (Schweiz) „Die Lebensreformbewegung im 20. Jahrhundert“ (von 2014-2018) präsentiert.
Kuration: Dr. Andreas Schwab, Eva Locher, Stefan Rindlisbacher
Wiss. Leitung: Prof. Damir Skenderovic

Auf Freiheit zugeschnitten – Reformmode in Krefeld

Die Ausstellung „Auf Freiheit zugeschnitten – Das Künstlerkleid um 1900 in Mode, Kunst und Gesellschaft“ wird vom 11.10.18 bis 24.2.19 im Kaiser-Wilhelm-Museum in Krefeld gezeigt.
Im Rückbezug auf eine Ausstellung im Jahr 1900 von Friedrich Deneken, die bereits Reformmode zeigte, wird das Museum für die aktuelle Ausstellung so umgestaltet, wie es vor 118 Jahren aussah.
Im Artikel der Rheinischen Post wird darauf hingewiesen: „Das ist keine Moden-Schau, sondern stellt das Kleid als kulturelles Phänomen in einer Umbruchzeit aus.“

Vermischte Hinweise

Der Deutschlandfunk über die Obstbausiedlung Eden, schon etwas älter, aber gut geschrieben mit Stimmen aktueller Edener.

Die Darmstädter Mathildenhöhe will Weltkulturerbe werden, dazu ein älterer Bericht beim Deutschlandfunk und der Hinweis, daß sie nun auf der Vorschlagsliste für 2019 steht.

Weiter beim Deutschlandfunk, da gibt es offenbar ein Podcast-Transkript von Thilo Schmidt zum Thema Lebensreformer, Prediger und Jesus-Imitatoren: – Der alte Link war verschwunden; hier ist der Text nun zu finden – Warten auf den Messias.

Die NZZ verweist auf die Ausstellung: Eine Berliner Ausstellung erzählt die Geschichte, wie die Maler das Wandern entdeckt haben.
Alte Nationalgalerie Berlin, bis 16.9.18

Und eine weitere Ausstellung in Berlin, diesmal im Historischen Museum und bis zum 6.1.2019: Europa und das Meer.
Hier eine Bildergalerie und hier ein Bericht der NZZ. Von den Römern und Griechen bis hin zum Flüchtlingsdrama spannt sich der Bogen. Es geht um die Ausbeutung der Meere, um die Meere als Sehnsuchtsort und die Menschen, die für ihre Träume auch das Leben lassen mußten, Zitat: „Das Meer ist demokratisch, es nimmt jeden.“

Aussstellung Hans Proppe, Trier 29.8.-26.11.17 sowie 2018

Unter der Überschrift „Der Irre von Euren“ berichtet der Volksfreund kurz über den Lebensreformer Hans Proppe, der in Trier-Euren eine Künstlerkolonie gründen wollte, die mangels Mitstreiter offenbar nicht realisiert wurde.

Aus Proppes Nachlaß, einer Schenkung von in den USA lebenden Nachkommen, wird nun eine Ausstellung im Stifterkabinett gezeigt:

29. August bis 26. November 2017
16. Januar bis 25. November 2018

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr

Die Brüste der Wahrheit

Die Original-Ausstellung „Le mammelle della Verità“ von Harald Szeemann, die von 1981 bis 2009 auf dem Berg der Wahrheit, dem Monte Verità zu sehen war, wird ab dem 20.5.2017 wieder zu sehen sein und zwar in der komplett renovierten Casa Anatta auf dem Verità, das berichtet die Luzerner Zeitung.

Zitat aus dem Artikel:

„Die Ausstellung Szeemanns nimmt den Besucher mit in den Kosmos des Monte Verità: Fotografien, handschriftliche Aufzeichnungen, Kunstwerke und Kleidungsstücke erzählen von der Pionierzeit der Künstlerkolonie zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Anthroposophen, Vegetarier, Anhänger der Freikörperkultur sind ebenso zu sehen wie die Hautevolée der 1920er Jahre aber auch politische Anarchisten und Aussteiger.“

Nachtrag: Dazu auch die Aargauer Zeitung.

Leuchtender Menschheitsmorgen

Die neue Ausstellung „Gegen Sumpf und Fäulnis – leuchtender Menschheitsmorgen“ kann ab sofort auf Burg Ludwigstein (Archiv der Deutschen Jugendbewegung) besucht werden. Konzipiert wurde sie von Felix Linzner und mit Archivleiterin Dr. Rappe-Weber umgesetzt.

Gezeigt werden Bezugspunkte zwischen Jugendbewegung und Lebensreform. Der Beschreibung nach scheint man einen guten und grundsätzlichen Einblick in die Themenbereiche der Lebensreform zu bekommen.

Die Ausstellung kann Mo. – Fr. jeweils vormittags nach Anmeldung besucht werden.

Lustobjekte (Ausstellung)

Ausstellung „Lustobjekte“ im Oldenburger Schloß / Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte. Gezeigt werden 16 Buchgrafiken und 6 Mappenwerke aus der grafischen Sammlung des Hauses, die den Umgang der Künstler mit Eros / Sexualität zwischen Mitte des 19. Jahrhunderts und den 1970er Jahren zeigen. Zu sehen ist die Ausstellung vom 16.4. bis 10.7.16.