Erotisches Grundrauschen

Tag24 feiert die scheinbare Wiederauferstehung der Freikörperkultur – jetzt allerdings gepaart mit Schaumpartys, Erotik und gutem Sex. Der Artikel wirft aus allen Richtungen ein paar Fakten in den großen Topf – FKK in der DDR, Cap d’Agde, Bodyshaming. Und aus einer Umfrage heraus, wonach viele Mitglieder des „JOYClub“ – nomen est omen – bereits beim FKK am Strand Sex hatten, nun einen ganz neuen FKK-Trend mit erotischem Grundrauschen zu konstruieren, halte ich für dubios.

Aber keine Lektüre ohne irgendetwas Neues, Interessantes: Das Nacktbaden nannte man wohl in der Anfangszeit „schwedisch baden“, weil man den Schweden einen natürlichen Umgang mit dem nackten Körper zusprach.

Impressionen von Rügen (2015)

JpegBis 2000 hatte ich die Ostsee quasi nur aus Fähr(hafen)-Perspektive kennengelernt: Saßnitz 1992, eine lange Fahrt durch noch nach DDR aussehenden Landschaften abseits der heutigen A20, danach fuhr ich ab Travemünde nach Schweden.
Dann, in 2000, machte ich zwei Wochen Urlaub auf Rügen. Ganz allein wohnte ich im damals noch eher beschaulichen Sellin in der Wilhelmstraße mit wenigen Metern zu Seebrücke und Strand. Es war ein kalter, sonniger März, in dem ich die Insel erkundete – alle Ecken sozusagen. Vom Mönchgut Zicker im Südosten bis zum Kap Arkona, von Prora und Schaabe bis zur Insel Hiddensee – zwei ausgefüllte Wochen mit langen Wanderungen entlang Meer und Bodden. „Impressionen von Rügen (2015)“ weiterlesen

FKK in Bayern (Nacktbadeverbot)

Wenn ich es richtig verstehe, gab es eine „bayerische Badeverordnung“, die bis Ende 2013 Gültigkeit hatte. Zum bevorstehenden Sommer müssen die Kommunen nun neue Regeln aufstellen, so z.B. München, was die Isar angeht. Dort soll es künftig an 5 Orten erlaubt sein, nackt zu baden bzw. sich zu sonnen. Der FOCUS kennt und nennt hingegen 6 Bereiche: Flaucher, Isar südlich Marienklause (Brudermühlbrücke), Isarinsel Oberföhring, Eisbach hinter Haus der Kunst, Schwabinger Bucht im Nordteil des Englischen Gartens, Südufer des Feldmochinger Sees.

Nun fand ich weitere Infos:

Das Nacktbadeverbot im Freistaat Bayern ist Ende 2013 ausgelaufen, jetzt müssen die Kommunen dies selbst für ihre Badeseen und -flüsse regeln. Das ist in München geschehen, s.o.

Zum Wochenende nutzt die Augsburger Allgemeine das Thema für mehrere Artikel:

FKK-Verbot ausgelaufen: Droht die Anarchie der Nackten? Hier geht es um die mögliche Überforderung der Polizei, Nacktbadeverbote durchzusetzen, Zitat: „Das Problem läge eher bei den Ausweiskontrollen der Nackten. Wie diese ablaufen sollen, könnte in Zukunft ein Thema für die Ausbildung der Berufsanwärter bei der Bereitschaftspolizei sein.“  „FKK in Bayern (Nacktbadeverbot)“ weiterlesen

Hawaii-Beach, Poreč, Istrien

Strände gibt es in Istrien genug, aber manches schöne Plätzchen muß man suchen. Kroatienurlauber haben „Geheimtips“, die aber nicht immer so geheim auch sind. Fakt ist, daß die ausgeschilderten Strände und insbesondere die der Ferienanlagen / Campingplätze schon recht überfüllt sein können. Man hat jedoch in Kroatien das Recht, jeden Strand zu besuchen, selbst wenn er z.B. zu einer Hotelanlage gehört.
Andererseits muß man gelegentlich abseits der Hauptstraßen über Feldwege einfach mal ans Meer fahren, um etwas zu finden. Tatsächlich kann man vielerorts bis an den Strand mit dem Auto heranfahren.  „Hawaii-Beach, Poreč, Istrien“ weiterlesen

Baden in der Pommerschen Bucht

Die Welt mit einem Artikel über die Strände an der Pommerschen Bucht, wo sich heute Polen und Deutsche grenzübergreifend an der Ostsee erfreuen: Polnischer Bikini trifft deutsche Badekappe

Es sei besonders auf die Bilderserie (20 Bilder) hingewiesen, die die unterschiedlichen Epochen des Nacktbadens an der Ostsee aufgreift (mit dem Seitenhieb auf die ‚prüden Wessis‘ wegen derer ausgeschilderte (!) Textilstrände eingerichtet werden mußten).