Üb immer Treu und Redlichkeit – nicht

Schaut man sich den Umgang der Politik mit dem Ukraine-Krieg an, werden einem die Parallelen zu dem mit der Corona-Pandemie deutlich. Bei Corona war es von Anfang an Panikmache über jedes realistische Maß hinaus, bis man an einem Punkt war, an dem nur noch (gesichtswahrende?) „Flucht nach vorne“ möglich war. Anfang 2021 wußte kein Politiker, wie die Impfung wirken würde, trotzdem wurde der „kleine Pieks“, der die Freiheit zurückbringe, angepriesen, als wäre das der einzige Weg der MENSCHHEIT, um überleben zu können. Im Frühherbst wurde deutlich, daß die Impfung nicht vor eigener Ansteckung und Weitergabe des Virus schützt – trotzdem wurde das „Boostern“ zum bestimmenden Thema des Winters nach dem fraglichen Motto „viel hilft viel“. Menschen wie ich, also mit gerade erst durchgeführter Doppel-Gabe der Substanz aus der Goldgrube in Mainz, waren bald solche zweiter Klasse. Mit „Booster“ durfte man in meinem Fitnessstudio ohne Test und Maske trainieren, aber ohne diesen dritten „Schuß“ ging alles nur mit Test, also mit einer gewissen Hürde, die medizinisch in keiner Weise zu begründen war – es war eben einfach nur ein Druckmittel. „Üb immer Treu und Redlichkeit – nicht“ weiterlesen

Die letzte Chance der Kirche – vertan.

In der vergangenen Woche war ich am Freitagabend in unserer Kirche – zusammen mit nur sieben weiteren Personen. Ich saß ganz allein im rechten Mittelschiff, die anderen auf der linken Seite. Ein Schönstatt-Pater, Kooperator unserer Gemeinde, hat die Messe gehalten. Er predigt am Freitagabend nicht, erklärt aber meist den Tagesheiligen und bezieht diese Frau oder den Mann in die Gebete und Fürbitten mit ein. Regelmäßig wird für die verfolgten Christen gebetet, war mir gerade diesen Priester sympathisch macht.
Auch in unserer Gemeinde ist die Messe zu einem Streaming-Event geworden. Ein Onkel, der am Wochenende zuvor die Messe am Sonntagmorgen besucht hatte, sagte, auch da sei es eher leer gewesen. „Die letzte Chance der Kirche – vertan.“ weiterlesen

Wess‘ Brot ich eß, dess‘ Lied ich sing

Die Webseite AchGut bezieht sich auf eine Studie und berichtet kurz, daß die Corona-Protestbewegung stark von „Frauen und Gebildeten“ geprägt sei.

Die Tagesschau mit ihrem Haltungsjournalismus bleibt beim alten Narrativ: EXTREMISMUS: „Querdenker“ im Kampfmodus
Sinnigerweise liegt der Artikel bei der Tagesshow unter „investigativ“ LOL.

Für meinen Teil erlebe ich v.a. die erstere Variante: Gunnar Kaiser und Boris Reitschuster sind für mich nach wie vor die herausragenden Personen, wovon mit v.a. Kaiser auf etliche andere Menschen und deren Bücher aufmerksam gemacht hat.

Wartet, bis der Herbst kommt

Wie ein Biergartenbesuch mit „Freunden“ auch enden kann, zeigt dieser Text von Thilo Schneider. Ja, es reicht nicht mehr aus, einfach nur „gesund“ zu sein. Zum Glück haben meine Frau und ich gestern bei einer Feier im Freundeskreis nichts ähnliches erleben müssen. Andererseits sind wir (bei Geimpften) im September zu einer Gartenparty eingeladen. Mal gespannt…

Die Stimmung im Land heizt sich auf. Natürlich muß jeder kritisch Denkende mit Unverständnis reagieren, wenn man am letzten Juliwochenende gut 60000 Personen im Rahmen eines „CSD“ durch Berlin marschieren läßt, während am ersten Augustwochenende in der gleichen Stadt quasi Kriegszustand herrscht und alle Demonstrationen, die die Corona-Politik der Regierung kritisch thematisieren wollen, verboten werden. Ich habe ein paar Livestreams vom CSD gesehen: von wegen Abstand und Masken! Da wurde vom Berliner Senat und der Polizei ganz bewußt weggeschaut. Faktisch gibt es in diesem Land wieder solche Menschen, die auf die Straße gehen dürfen und dabei großzügig gewähren gelassen werden, während die Gegenseite die unerwünschten Menschen sind, denen man das Demonstrationsrecht „großzügig“ beschneidet.

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Meine Seele hat es eilig

Ich lese täglich die Neuigkeiten in den Telegram-Kanälen von Gunnar Kaiser und Boris Reitschuster. Ohne geht nicht im Rahmen des manipulativen Umfeldes. Gerade nach meinem letzten Beitrag („Manifest„) zitiert Gunnar den brasilianischen Dichter Mario de Andrade (1893-1945) mit so passenden Worten, daß ich mir erlaube, sie hier von ihm zu übernehmen.

„Meine Seele hat es eilig“

Ich habe meine Jahre gezählt und festgestellt, dass ich weniger Zeit habe, zu leben, als ich bisher gelebt habe.

Ich fühle mich wie dieses Kind, das eine Schachtel Bonbons gewonnen hat: die ersten essen sie mit Vergnügen, aber als es merkt, dass nur noch wenige übrig waren, begann es, sie wirklich zu genießen.

Ich habe keine Zeit für endlose Konferenzen, bei denen die Statuten, Regeln, Verfahren und internen Vorschriften besprochen werden, in dem Wissen, dass nichts erreicht wird.

Ich habe keine Zeit mehr, absurde Menschen zu ertragen, die ungeachtet ihres Alters nicht gewachsen sind.

Ich habe keine Zeit mehr, mit Mittelmäßigkeiten zu kämpfen. Ich will nicht in Besprechungen sein, in denen aufgeblasene Egos aufmarschieren.

Ich vertrage keine Manipulierer und Opportunisten. Mich stören die Neider, die versuchen, Fähigere in Verruf zu bringen, um sich ihrer Positionen, Talente und Erfolge zu bemächtigen.

Meine Zeit ist zu kurz um Überschriften zu diskutieren. Ich will das Wesentliche, denn meine Seele ist in Eile. Ohne viele Süssigkeiten in der Packung.

Ich möchte mit Menschen leben, die sehr menschlich sind. Menschen, die über ihre Fehler lachen können, die sich nichts auf ihre Erfolge einbilden. Die sich nicht vorzeitig berufen fühlen und die nicht vor ihrer Verantwortung fliehen. Die die menschliche Würde verteidigen und die nur an der Seite der Wahrheit und Rechtschaffenheit gehen möchten. Es ist das, was das Leben lebenswert macht.

Ich möchte mich mit Menschen umgeben, die es verstehen, die Herzen anderer zu berühren. Menschen, die durch die harten Schläge des Lebens lernten, durch sanfte Berührungen der Seele zu wachsen.

Ja, ich habe es eilig, ich habe es eilig, mit der Intensität zu leben, die nur die Reife geben kann.

Ich versuche, keine der Süßigkeiten, die mir noch bleiben, zu verschwenden. Ich bin mir sicher, dass sie köstlicher sein werden, als die, die ich bereits gegessen habe.

Mein Ziel ist es, das Ende zufrieden zu erreichen, in Frieden mit mir, meinen Lieben und meinem Gewissen.

Wir haben zwei Leben und das zweite beginnt, wenn du erkennst, dass du nur eins hast.

Nichts los

Boris Reitschuster und Gunnar Kaiser gehören zu den dominierenden kritischen Corona-Berichterstattern, die es zum Glück in diesem Land gibt.

Hier anhand zweier Beiträge von Ihnen (auf Telegram) ein fiktives „Gespräch“:

Kaiser:

Stellt euch mal vor, was passiert, wenn die Menschen erfahren, dass der PCR-Test nicht ausreicht, um eine Pandemie festzustellen.

Stellt euch mal vor, was passiert, wenn die Menschen erfahren, dass der Inzidenzwert kein geeignetes Instrument ist, um politische Maßnahmen zu begründen.

Stellt euch mal vor, was passiert, wenn die Menschen erfahren, dass das Virus doch einer Saisonalität unterliegt.

Stellt euch mal vor, was passiert, wenn die Menschen erfahren, dass Schulen gar keine Treiber der Pandemie sind.

Stellt euch mal vor, was passiert, wenn die Menschen erfahren, dass stundenlanges Maskentragen der Gesundheit der Kinder mehr schadet, als es das Corona-Virus täte.

Stellt euch mal vor, was passiert, wenn die Menschen erfahren, dass es in Schweden 2020 keine signifikante Übersterblichkeit gab.

Stellt euch mal vor, was passiert, wenn die Menschen erfahren, dass Lockdowns keinerlei positive Wirkungen hatten.

Stellt euch mal vor, was passiert, wenn die Menschen erfahren, dass die globale Mortalitätsrate bei 0,15 bis 0,25 Prozent liegt.

Stellt euch mal vor, was passiert, wenn die Menschen erfahren, dass auch in Schweden die Grippe beinahe verschwunden ist.

Stellt euch mal vor, was passiert, wenn die Menschen erfahren, dass es eine erworbene Immunität gegen das neue Corona-Virus gibt.

Stellt euch mal vor, was passiert, wenn die Menschen erfahren, dass die nur bedingt zugelassenen genbasierten Impfstoffe die Blutgerinnung ankurbeln und Thrombosen verursachen können.

Was dann wohl los wäre?

Darauf Reitschuster:

Gerade im ICE. Zum zweiten Mal wird  ein Mann von jungen Mitreisenden getadelt: Maske zu lange abgenommen beim Essen, dann Sitz nicht dicht genug. 
Deutschland ist voller Freizeit-Polizisten. 
Wieder. 
Der "gute" alte Spießer ist zurück. 
Im neuen Gewand. 
Aber mit alter Denke.

In diesem Sinne kann ich Kaisers Auflistung mit abschließender rhetorischer Frage nur ironisch deuten. Nichts wäre los. Denn die Menschen können das ja wissen, aber wollen es nicht. Die Zahlen dazu: aktuell gut 52% Bundesbürger mit Erstimpfung, knapp ein Drittel mit beiden Impfungen. Das ist das „Wahlvolk“, das uns mit unseren Elite-Politikern in die nächsten Jahrzehnte führen wird. Heinrich, mir graut’s vor dir!