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Leuchtender Menschheitsmorgen

Die neue Ausstellung „Gegen Sumpf und Fäulnis – leuchtender Menschheitsmorgen“ kann ab sofort auf Burg Ludwigstein (Archiv der Deutschen Jugendbewegung) besucht werden. Konzipiert wurde sie von Felix Linzner und mit Archivleiterin Dr. Rappe-Weber umgesetzt.

Gezeigt werden Bezugspunkte zwischen Jugendbewegung und Lebensreform. Der Beschreibung nach scheint man einen guten und grundsätzlichen Einblick in die Themenbereiche der Lebensreform zu bekommen.

Die Ausstellung kann Mo. – Fr. jeweils vormittags nach Anmeldung besucht werden.

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Magazin und Tagung

Zwei kurze Hinweise:

Da ist zum einen das Magazin „Maas – Impulse für ein erfülltes Leben“, interessanterweise mit dem Nachnamen der Inhaberin des „animaa-Verlages“ betitelt. Man möchte Aktionen, Projekte, Menschen vorstellen, die „Mut machen“ und inspirieren. Es geht um das Leben in Harmonie mit der Umwelt und um positive Veränderungen.
Die ersten drei erschienenen Ausgaben haben die Titelthemen „Beruf und Berufung“, „Frauen und Männer“, „Leben und Sterben“.  Im Dezember geht es mit „Individuum und Gemeinschaft“ weiter. Auf „OpenPR“ findet sich noch ein längerer Werbetext, daraus dieses kurze Zitat:
„maas ist ganzheitlich und ökologisch ausgerichtet, konsumkritisch und lebt intensiv den Gedanken der Stärkung durch Vernetzung. Maas fördert Menschen und Projekte und ist prall gefüllt mit Wissen, Inspirationen und Mut-Mach-Geschichten. maas findet bewegende Perlen und Helden/Heldinnen des Lebens und des Alltags. maas ist Lesegenuss für viele, viele Stunden.“

Zum anderen ist das die hier vor längerer Zeit schon einmal erwähnte Tagung des Archivs der Deutschen Jugendbewegung (Burg Ludwigstein), vom 21. bis 23. Oktober 2016, auf die Susanne Rappe-Weber in einem Artikel bei H/Soz/Kult hinweist. Die Tagung steht unter dem Motto:
Avantgarden der Biopolitik. Jugendbewegung, Lebensreform und Strategien biologischer ‚Aufrüstung'“.

Rappe-Weber stellt das Thema kurz vor (19. Jhd., Angst vor Degeneration – sowohl des eigenen Körpers, als auch des Volkes, daher ‚Aufrüstung‘, um ’stark, gesund und rassisch rein‘ zu bleiben), gefolgt vom Tagungsprogramm.

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Avantgarden der Biopolitik (Tagung)

Das Archiv der Jugendbewegung hat im Jahr 2016 das Jahresthema Avantgarden der Biopolitik, Jugendbewegung, Lebensreform und Strategien biologischer „Aufrüstung“.  Hierzu findet eine Archivtagung vom 21.-23. Oktober 2016 auf der Burg Ludwigstein statt.
Link zum Einladungsflyer (PDF)

Uwe Puschner spricht zu „Körperlichkeit und völkischer Aufbruch“, Christina Niem über den Verleger Eugen Diederichs, Gabriele Guerra über Gustav Wyneken und die Freie Schulgemeinde Wickersdorf – als Beispiele. Das gesamte Programm ist höchst interessant.

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Offene Meißner-Fahrt 2013

Das Thema „Wandervogel“ interessiert mich am Rande. 2013 jährt sich das Meißnertreffen von 1913 zum 100sten Mal. Ich hatte in diesen Beiträgen bereits auf die Entwicklung hingewiesen, als rechts verstandene Jugendbünde von der offiziellen Planung auszuschließen. Meine Vermutung, daß es „Nebenlager“ geben wird, hat sich bewahrheitet: Der Ring junger Bünde Hessen ruft zu einer offenen Meißner-Fahrt „von Burg Hanstein über Burg Ludwigstein zum Hohen Meißner mit anschließendem Meißnerlager auf eigenem Platz (Gemarkung Hasselbach)“ auf (s. Ankündigung im Pfadfinder-Treffpunkt). Eingeladen sind alle Bünde, die sich der ursprünglichen „Meißnerformel“ verschrieben haben, wonach die Jugend unter allen Umständen geschlossen auftrete.
Vielleicht sollte ich die Zeitschrift Idee und Bewegung doch abonnieren und deren Sache unterstützen.

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Jugendbewegung

Im Rahmen der Lebensreform hat mich schon länger das Thema „Jugendbewegung“ interessiert, allerdings habe ich bis dato darüber kaum etwas gelesen. Zwar besitze ich zwei alte Wandervogel-Liederbücher, nämlich den Zupfgeigenhansl von Hans Breuer aus dem Jahre 1913 (und da vorne ein Besitzvermerk von Juli 1913 eingetragen ist, kann es durchaus sein, daß das Büchlein auch beim Ersten Freideutschen Jugendtag auf dem Hohen Meißner mit im Gepäck war) sowie das Wandervogel-Liederbuch von Frank Fischer aus dem Jahre 1912 (für das gleiches gilt). Aber diese Büchlein entsprangen dem Interesse an Volks- und Wanderlied, also nicht dem an der Wandervogel-Bewegung als solcher. Aber doch sind sie ein Strang in diesem langsam sich formulierenden Wunsch nach weiterer Lektüre, weiterem Kennenlernen. Ein Meilenstein war für mich Der Wanderer zwischen beiden Welten von Walter Flex. Dieses Zitat ist mir seitdem immer präsent:
„Gelassenheit war eins seiner Lieblingsworte, in ihr sah er das Wesen menschlicher und männlicher Würde, heitere und lässige Sicherheit lag immer wie ein Glanz über seinem Wesen, und es war in ihr soviel menschliche Anmut wie männliche Würde.“