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Motzener See – 100 Jahre FKK

Motzener See

„Nasse Wiege der deutschen Freikörperkultur“, so hat man den Motzener See genannt. Laut Wikipedia soll das organisierte Nacktbaden dort bereits 1919 begonnen haben – also vor genau 100 Jahren. Zeit also, mal persönlich an diesem schönen See vorbeizuschauen.
(Nach anderer Angabe, s.u., ging es erst 1920 los.)

Der See liegt ungefähr in Nord-Süd-Ausdehnung, auch wenn das nördliche Ende ein wenig Richtung Westen, das südliche nach Osten „gerutscht“ ist. Der See liegt 30km südlich von Berlin (von der Stadtgrenze aus). Bereits seit dem 16. Jahrhundert gab es in Motzen einen Halt auf der Poststrecke Berlin-Dresden (1, s.u.). Ab 1894 war die Eisenbahnanbindung an Königs Wusterhausen und damit die Großstadt Berlin fertiggestellt (3).
Urkundlich wurde Motzen erstmals 1346 als „Mossen“ erwähnt, was wohl vom slawischen Wort Mocina für Feuchtgebiet / Sumpf abgeleitet ist (1).

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Nachricht - Info

Vermischtes Frühjahr / Sommer 2015

  • Spurensuche auf dem Monte Verità: Eduard von der Heydt: Sammlertycoon und Lebensreformer
  • Im Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte Potsdam wird vom 10.7. bis 22.11.15 die Sonderausstellung zur Lebensreform zwischen 1890 und 1939 gezeigt: Einfach.Natürlich.Leben. Hier findet sich die Info des HBPG, dazu auch ein Flyer, hier ein Artikel der Märkischen Allgemeinen mit Fotogalerie.
    Bis zum 17.7.15 ist in der RBB-Mediathek auch ein kurzer Film zum Thema zu sehen. Ebenso findet sich bei Youtube ein halbminütiger Film.
    Die Kuratorin der Ausstellung, Christiane Barz gibt das Buch „Einfach.Natürlich.Leben“ zur Ausstellung heraus.
  • Lebensreform und Literatur – Tag für die Literatur / Heppenheim / Buber-Haus / Verleger Hans Klassen
  • Fidus – Die Heimstätte eines Jugendstil-Meisters, Das Fidus-Haus in Woltersdorf von Ruedi Strese, in: Colportage.de
  • In der Schirn-Kunsthalle (Römerberg, 60311 Frankfurt) wird vom 6.3.-14.6.15 die Ausstellung Künstler und Propheten gezeigt.
  • Fidus-Museum Online – ein virtuelles Museum betrieben von Eckart Dissen. Die bisherigen Werke findet man bei Calameo und Issuu. Blättern kann man u.a. in „Fidusbilder (1927)“, „Fidus – Mein Lichtgebet“, „Erste Gesamtausstellung (1928)“ oder den „Neueren Fidusbildern (1940)“. Wer Werke zur Bearbeitung für die Online-Präsentation zur Verfügung stellen möchte, findet Infos und Kontaktangaben im Titel „Manifest“.