Üb immer Treu und Redlichkeit – nicht

Schaut man sich den Umgang der Politik mit dem Ukraine-Krieg an, werden einem die Parallelen zu dem mit der Corona-Pandemie deutlich. Bei Corona war es von Anfang an Panikmache über jedes realistische Maß hinaus, bis man an einem Punkt war, an dem nur noch (gesichtswahrende?) „Flucht nach vorne“ möglich war. Anfang 2021 wußte kein Politiker, wie die Impfung wirken würde, trotzdem wurde der „kleine Pieks“, der die Freiheit zurückbringe, angepriesen, als wäre das der einzige Weg der MENSCHHEIT, um überleben zu können. Im Frühherbst wurde deutlich, daß die Impfung nicht vor eigener Ansteckung und Weitergabe des Virus schützt – trotzdem wurde das „Boostern“ zum bestimmenden Thema des Winters nach dem fraglichen Motto „viel hilft viel“. Menschen wie ich, also mit gerade erst durchgeführter Doppel-Gabe der Substanz aus der Goldgrube in Mainz, waren bald solche zweiter Klasse. Mit „Booster“ durfte man in meinem Fitnessstudio ohne Test und Maske trainieren, aber ohne diesen dritten „Schuß“ ging alles nur mit Test, also mit einer gewissen Hürde, die medizinisch in keiner Weise zu begründen war – es war eben einfach nur ein Druckmittel. „Üb immer Treu und Redlichkeit – nicht“ weiterlesen

Rücktritt!

Das Elend nimmt kein Ende, immerhin die Dienstzeit von Heinen-Esser. Es gibt Lichtblicke. Party auf Mallorca, mal eben als „Umweltministerin“ mit Kollegen des Mannes hingejettet, was man den Normalbürgern als böse Kurzstreckenflüge madig machen will, ja, das ging selbst nach 100+ Toten durch eine Flutkatastrophe. „Rücktritt!“ weiterlesen

Gemeinschaft?

Ich habe in den letzten Jahren einige Zäsuren vollzogen, was meine Beteiligung an Gemeinschaften angeht. Ich habe z.B. die aktive Mitgliedschaft in zwei Brauchtumsvereinen hier vor Ort aufgegeben. Dies vor allem nach der für mich relevanten Fragestellung, wie weit ich mich „verbiegen“ muß, um Teil einer Gemeinschaft sein und bleiben zu können. Verbiegen ist hier v.a. auch als unterordnen unter Autorität zu verstehen (oder vermeintliche Autorität oder „Großschwätzertum“). „Gemeinschaft?“ weiterlesen

Speit – Verqueres Denken (Kurzrezension)

„Der Neger hat also ein starkes Triebleben.“

Auf Seite 167 (des Kindle-eBooks) zitiert Andreas Speit Steiner, nachdem er sich schon seitenlang über Anthroposophie, Homöopathie, Waldorfschulen, die Akasha-Chronik und Blavatskys Geheimlehre ausgelassen hat.
Was hat eine person of color und ihr mutmaßlicher Trieb nun mit den Querdenkern und Coronakritikern zu tun? Tja, das ist schwer zu sagen. Es ist das Ergebnis einer artistischen Verknüpfung von nicht zusammenhängenden Dingen…   „Speit – Verqueres Denken (Kurzrezension)“ weiterlesen

Die letzte Chance der Kirche – vertan.

In der vergangenen Woche war ich am Freitagabend in unserer Kirche – zusammen mit nur sieben weiteren Personen. Ich saß ganz allein im rechten Mittelschiff, die anderen auf der linken Seite. Ein Schönstatt-Pater, Kooperator unserer Gemeinde, hat die Messe gehalten. Er predigt am Freitagabend nicht, erklärt aber meist den Tagesheiligen und bezieht diese Frau oder den Mann in die Gebete und Fürbitten mit ein. Regelmäßig wird für die verfolgten Christen gebetet, war mir gerade diesen Priester sympathisch macht.
Auch in unserer Gemeinde ist die Messe zu einem Streaming-Event geworden. Ein Onkel, der am Wochenende zuvor die Messe am Sonntagmorgen besucht hatte, sagte, auch da sei es eher leer gewesen. „Die letzte Chance der Kirche – vertan.“ weiterlesen

3 n.Cor. – „Frohes“ Neues Jahr!

Die Meldungen zum Thema Nr. 1 reißen nicht ab. Ich habe eine Bild-Text-Kollage der Weihnachtsfeiertage im Kopf. Da sind Kinder mit Schildern, die Demo spielen und skandieren: „Laßt euch impfen!“ Da ist der Kölner Dom, aber kein Ausschnitt aus der Christmette, sondern die „Impfaktion im Dom“. Da ist die massive Kluft zwischen den beruhigenden Aussagen zu „Omikron“ aus Südafrika und auf der Basis erster Studien, andererseits der Panikmache in Deutschland. Da sind die Eindrücke von der Zensur: Reitschuster aus der Bundespressekonferenz ausgeschlossen, der Virologe Streeck von seiner Lehrtätigkeit; das Videoangebot der „Achse des Guten“ (H. Broder) komplett von YouTube zensiert. Da ist der Begriff der „kleinen Richterlein“, geäußert vom Präsidenten des Weltärztebundes (!), der einem Angst und Bange macht um das Demokratieverständnis solcher Funktionäre. Und dann noch ein Bild von gestern: der Polizeisprecher einer süddeutschen Stadt, der von „eingefangenen Spaziergängern“ spricht…
„3 n.Cor. – „Frohes“ Neues Jahr!“ weiterlesen

Deutscher Corona-Herbst

Seit Tagen versuche ich, noch einmal Worte zum Thema Corona zu finden. Leider habe ich keine so eine griffige Formulierung gefunden wie David Berger: „Zum ersten Mal in der Geschichte wird die Unwirksamkeit eines Medikamentes denen angelastet, die es nicht eingenommen haben.“

Und doch lag ich mit meiner Vorhersage in diesem Artikel richtig: Im Winter 21/22 wird man ohne Impfung nicht mehr in ein Restaurant gehen können. Ja, das haben wir jetzt schon. „Deutscher Corona-Herbst“ weiterlesen

Reisen in Zeiten von Corona

Im Frühjahr 2021 war es unklar, wie die Corona-Welle abebben würde. Wir hatten uns im Januar für einen Urlaub in Kroatien entschieden und dachten „im Mai ist das vorbei“. So war es nicht, aber wir blieben beim Plan – und reisten – ungeimpft – in ein „Hochrisikogebiet“ ein. Damit war ganz Kroatien gemeint, aber in Istrien war die Inzidenz niedrig. Es wurde ein herrlicher Urlaub! Fast immer warmes Wetter, aber noch recht kühles Meereswasser. Zum Teil war der abgebildete Meerwasser-Pool kälter als das Wasser am Strand nebenan. Für uns war wichtig: rauskommen, den „Corona-Winter“ hinter uns zu lassen. Während unseres Aufenthalts wurde Kroatien auf „Risikogebiet“ zurückgestuft, so daß wir auch keine Quarantäne einzuhalten hatten bei der Rückkehr. Und die Kroaten warteten auf die Touristen…
Ich plane für den Winter, hier noch einen längeren Bericht mit Fotos einzustellen.

Der Sommer mußte dann „durchgearbeitet“ werden, aber Pläne für den Spätsommer/Frühherbst reiften. Wir müssen nicht mehr auf Schulferien achten, so daß wir für Ende September etwas planten, an dem vor allem das Herz meiner Frau hängt: Stichwort „Van Life“ – mit einem umgebauten Van als „Mini-Wohnmobil“ soll es – jetzt eben geimpft –  Richtung Süden gehen.
Ich verrate hier noch nicht zuviel, werde aber auf Instagram (s. rechte Spalte für Link, auf Mobilgeräten unter dem Beitrag) Bilder posten. Aber… nach dem Besuch an der „nassen Wiege der Freikörperkultur“, dem Motzener See, könnte es passen, daß wir an einem anderen, bekannteren, wunderbaren Ort einen kurzen Zwischenstop machen werden. Mal schauen … 😉

Nachtrag 26.10.21: Der „bekanntere Ort“ war der Monte Verità, aber das mit dem Besuch hat nicht geklappt. Wir sind mit dem recht langen Camper-Van durch das Tal zum Parkplatz hochgefahren, aber es war viel los – sehr viel. Wir fanden keinerlei Möglichkeit, den großen Wagen zu parken, und mußten weiterfahren, zumal wir nicht ausreichend Zeit hatten, um ggf. weiter weg zu parken und dann eine längere Strecke zu laufen. Also war ich nun zumindest „auf dem Monte Verità“, aber gesehen habe ich nichts. Da aber der Lago Maggiore uns sehr gefallen hat, werden wir wohl noch mal wiederkommen „müssen“.

Ich habe kapituliert (Covid-19)

Mein „Kampf gegen Windmühlen“ ist zu Ende, ich habe mich in die Reihen der „Guten“ eingereiht und bin nun mit Comirnaty geimpft. Why?!

Drei Gründe waren es, die mich dazu bewegt haben. Ich bin nach wie vor gegen diese Impfung, habe mich aber nach langem Kampf mit mir für die Impfung entschieden, weil…

  1. es mein professionelles Selbstverständnis nahegelegt hat. Ich arbeite im Bereich von Sozial- und Gesundheitswesen, betrete immer wieder Pflegeeinrichtungen und Krankenhäuser. Ich möchte gute, professionelle Arbeit leisten. In den letzten Monaten ist die Überzeugung gereift, daß in diesem Beruf die Impfung „dazugehört“. Das sage ich ungeachtet der „Impfdurchbrüche“, der möglichen geringen Wirksamkeit der Impfung; es geht um das Zeichen: ja, ich bin geimpft, ich mache meine gute Arbeit auch unter Corona-Bedingungen weiter. 

  2. ich meinen 87jährigen Vater versorge mit Besuchen mindestens jeden zweiten Tag. Er ist seit dem Frühjahr mit dem gleichen Impfstoff geimpft. Wenn an den Unkenrufen kritischer Ärzte bzgl. ADE (Antibody dependent enhancement) etwas dran ist, könnte es sein, daß mein Vater für eine Erkrankung anfälliger ist, die ich wiederum als Ungeimpfter möglicherweise leichter übertragen könnte. Meine Impfung sehe ich daher schon als Schutz meines Vaters.
    Mir ist bewußt, daß man das auch umdeuten kann: Bei mir könnte ADE zu einer leichteren Ansteckung führen, was ich dann auch übertragen könnte… Aber, wie meine Frau immer so schön sagt: Einen Tod stirbt jeder.“

  3. es auch partnerschaftliche Aspekte gab. Meine Frau hat sich vor mir impfen lassen. Es stand ein gemeinsamer Urlaub an, der nach Möglichkeit ins Ausland führen sollte. Das wäre bei den Verschärfungen in D / FR / I ab Sommer 2021 nicht möglich gewesen – oder nur gegen ständige Vorlage von z.T. im Ausland teuren Tests…

  4. ich merkte, daß mir die intensive Beschäftigung mit Corona nicht gut tut, s. auch das Thema „Zukunftsangst“ in diesem Beitrag. Ich habe mich von März 2020 an lange genug aufgerieben mit diesem Thema, mit der Agitation auf Facebook oder im Bekanntenkreis. Es zieht mich runter. Die Impfung war nun auch ein Ausweg aus diesem Dilemma – und ja, das ist ein billiger Grund, aber einer, der – lebensreformerisch – unter Seelenhygiene fällt. 

Alles keine zwingenden Gründe, wird der mitlesende „Querdenker“ sagen. Ja, aber für mich war diese Entscheidung zu treffen und ich habe sie dem Prinzip nach „gegen meine Gesundheit“ getroffen. Damit muß ich nun leben. Und ja, es fühlt sich nach Kapitulation an. 
Meine Aussagen in meinem „kleinen Manifest“ sind damit nicht überholt. Meine Gesellschaftskritik und v.a. die Kritik am Umgang mit Covid-19 besteht weiter. 

Wess‘ Brot ich eß, dess‘ Lied ich sing

Die Webseite AchGut bezieht sich auf eine Studie und berichtet kurz, daß die Corona-Protestbewegung stark von „Frauen und Gebildeten“ geprägt sei.

Die Tagesschau mit ihrem Haltungsjournalismus bleibt beim alten Narrativ: EXTREMISMUS: „Querdenker“ im Kampfmodus
Sinnigerweise liegt der Artikel bei der Tagesshow unter „investigativ“ LOL.

Für meinen Teil erlebe ich v.a. die erstere Variante: Gunnar Kaiser und Boris Reitschuster sind für mich nach wie vor die herausragenden Personen, wovon mit v.a. Kaiser auf etliche andere Menschen und deren Bücher aufmerksam gemacht hat.