Rudolf Bahro – Die Logik der Rettung (Hausarbeit) – Teil 3

Fortsetzung von Teil 2

Persönliche Stellungnahme

Zu Beginn möchte ich sagen, daß ich das Werk, die Postulate Bahros gut nach­vollziehen kann, insbesondere die großen Schritte und Erklärungslinien.
Das Selbstausrottungsschema ist logisch, auch ich sehe die heutige „Umweltkrise“ und die Art, wie Menschen miteinander umgehen, als ein Problem des menschlichen Geistes, sehe den Bahroschen Ansatzpunkt der Conditio Humana, d.h. ich bin davon überzeugt, daß wir das Patriarchat hinter uns lassen müssen und v.a. die sogenannte Megamaschine. „Rudolf Bahro – Die Logik der Rettung (Hausarbeit) – Teil 3“ weiterlesen

Mystik (1)

Dieser Text ersetzt einen umfangreicheren, älteren mit dem Titel „Visionssuche“, der nie veröffentlicht wurde. Ich will hier versuchen, meine spirituelle Entwicklung und insbesondere Suche zu umreißen, damit die Themenwechsel im Blog verständlicher werden (s.a. hier).

Ich war von der Beschäftigung mit den Katharern – mithin mit christlicher Spiritualität – wieder abgekommen, glaubte dies sei ein Irrweg. Ich definierte – flüchtig -, was Spiritualität für mich „leisten“ (blöder Begriff) können muß. Was heißt denn „klare Ablehnung monotheistischer Ansätze“? Von welchem Gottesbild sprechen wir? Ich las gestern im Buch „Kontemplation“ von Willigis Jäger: Jesus verwendete den Begriff „Vater“, um – in eher mystischem Verständnis – auf den Urgrund des Seins zu verweisen. Das ist für mich nachvollziehbar, das kenne ich gut, wenn in hochemotionalen Momenten auch mir das Wort „Vater“ über die Lippen kommt. Das ist eine Vorstellung jenseits des Bildes eines personalisierten Gottes, möglichst noch mit weißem Rauschebart. „Mystik (1)“ weiterlesen

Tai Chi Chuan – Yang-Stil

Tai Chi Chuan – auch Taijiquan – ist eine östliche Bewegungslehre, die die Brücke schlägt zwischen Kampfsport, Meditation und Gesundheitsförderung. Es wird auch von „weichem“ Kampfsport oder „innerer Kampfsportschule“ gesprochen im Gegensatz zu den harten Kampfstilen wie Kung Fu, Karate usw. Dennoch kann das Tai Chi Chuan auch im Kampf eingesetzt werden und speziell im Osten dominiert auch die Sichtweise auf Tai Chi als einem Faustkampfsport, auch „Faustkampftechnik des langen Lebens“ genannt. Bei der Yang-Familie heißt es dazu: „With external martial arts one must be harder and stronger than their opponent in order to overcome the opponent. Internal martial arts include Tai Chi, Hsing-I, and Bagua. We train to use soft ways to make body soft, follow opponent’s energy. Like cotton – yielding. Inside and outside are coordinated together.“ (Yang Family Tai Chi)
Beim Tai Chi werden die Muskeln entspannt, alle Bewegungen werden flüssig und langsam durchgeführt, daher auch die Bezeichnung „Bewegungsmeditation“. Der Name kommt vom „taijitu“-Symbol, das ist das auch im Westen bekannte „Yin-Yang-Diagramm“. Das passive, empfangende Yin-Prinzip soll durch diese Übungen mit dem aktiven Yang-Prinzip harmonisiert werden. Es geht um den freien, ungehinderten Fluß der „Qi- / Chi“-Energie im Körper. Tai Chi kann mit den Qi-Gong-Atemübungen verbunden werden. „Tai Chi Chuan – Yang-Stil“ weiterlesen