Die Moderne als Erlebnis (Buch)

Von Peter-Paul Bänziger ist „Eine Geschichte der Konsum- und Arbeitsgesellschaft 1840-1940“ mit dem Titel „Die Moderne als Erlebnis“ erschienen (Göttingen: Wallstein 2020).

Zwei Autoren haben den Titel für Sehepunkte rezensiert: J. Schmidt (Zitat: „Bänzigers Buch ist sehr gut geschrieben und komponiert. Man taucht in die Lebenswelten der Tagebuchschreiberinnen und -schreiber ein, ist manchmal geradezu enttäuscht, dass dieses Leben nicht weiterverfolgt werden kann.“)

T. Möbius (Zitat: „Alles in allem gelingt es Bänziger, eine sehr lebendige, problemorientierte und letztlich überzeugende „Geschichte der Annäherung“ von Arbeit und Konsum zu schreiben. Darüber hinaus ist die Studie ein wichtiger Beitrag zur Genese von (hauptsächlich bürgerlichen) Subjektkulturen in der klassischen Moderne.„)

Bänziger ist Dozent für Neuere Geschichte an der Uni Basel, Profil. Es handelt sich wohl um seine Habilitationsschrift.

Eine Leseprobe inkl. Inhaltsverzeichnis kann man auf der Verlagsseite herunterladen.

Felsenwildnis – Meeresweite

Im Buch „Die Frage nach Gott“ zitiert Hoerster Malwida von Meysenbug, eine mit Nietzsche und Richard Wagner befreundete Schriftstellerin, mit folgendem Erlebnis am Meer. Im Buch geht Hoerster v.a. der Frage nach, ob dieser Bericht als ‚Begegnung mit Gott‘ angesehen werden kann. Er kann es nicht, sagt der Autor, aber sie liegt mehr auf „meiner Wellenlänge“ als das davor angegebene Beispiel. Daher hier der schöne Text von Malwida von Meysenbug, im Anschluß ein Text von mir zum gleichen – oder zumindest einem ähnlichen – Thema. „Felsenwildnis – Meeresweite“ weiterlesen