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Das Autogene Training

Das autogene Training (AT) ist eine Entspannungmethode, die vom Berliner Nervenarzt Dr. Johann Heinrich Schultz in den 1930er Jahren entwickelt wurde (J.H. Schultz, Das autogene Training, Thieme, 1987). Das Ziel des AT ist es, einen hypnotischen Versenkungszustand zu erreichen und der Weg dorthin ist „autogen“, also selbstgeschaffen. Kein äußerer Hypnotiseur wird gebraucht, aber auch keine Muskelübungen, wie z.B. bei der Progressiven Relaxation. Im AT benutzt man Konzentration und Suggestivformeln (Ruhe, Schwere, Wärme, Herzübung, Atmung, Bauchübung, Stirnübung …), um Spannungen im Körper abzubauen, d.h. Körper und Geist zu entspannen. Jede Übungseinheit muß am Ende „zurückgenommen“ werden, was durch tiefes Einatmen und Anspannen der Muskeln geschieht.