Wess‘ Brot ich eß, dess‘ Lied ich sing

Die Webseite AchGut bezieht sich auf eine Studie und berichtet kurz, daß die Corona-Protestbewegung stark von „Frauen und Gebildeten“ geprägt sei.

Die Tagesschau mit ihrem Haltungsjournalismus bleibt beim alten Narrativ: EXTREMISMUS: „Querdenker“ im Kampfmodus
Sinnigerweise liegt der Artikel bei der Tagesshow unter „investigativ“ LOL.

Für meinen Teil erlebe ich v.a. die erstere Variante: Gunnar Kaiser und Boris Reitschuster sind für mich nach wie vor die herausragenden Personen, wovon mit v.a. Kaiser auf etliche andere Menschen und deren Bücher aufmerksam gemacht hat.

Meine Seele hat es eilig

Ich lese täglich die Neuigkeiten in den Telegram-Kanälen von Gunnar Kaiser und Boris Reitschuster. Ohne geht nicht im Rahmen des manipulativen Umfeldes. Gerade nach meinem letzten Beitrag („Manifest„) zitiert Gunnar den brasilianischen Dichter Mario de Andrade (1893-1945) mit so passenden Worten, daß ich mir erlaube, sie hier von ihm zu übernehmen.

„Meine Seele hat es eilig“

Ich habe meine Jahre gezählt und festgestellt, dass ich weniger Zeit habe, zu leben, als ich bisher gelebt habe.

Ich fühle mich wie dieses Kind, das eine Schachtel Bonbons gewonnen hat: die ersten essen sie mit Vergnügen, aber als es merkt, dass nur noch wenige übrig waren, begann es, sie wirklich zu genießen.

Ich habe keine Zeit für endlose Konferenzen, bei denen die Statuten, Regeln, Verfahren und internen Vorschriften besprochen werden, in dem Wissen, dass nichts erreicht wird.

Ich habe keine Zeit mehr, absurde Menschen zu ertragen, die ungeachtet ihres Alters nicht gewachsen sind.

Ich habe keine Zeit mehr, mit Mittelmäßigkeiten zu kämpfen. Ich will nicht in Besprechungen sein, in denen aufgeblasene Egos aufmarschieren.

Ich vertrage keine Manipulierer und Opportunisten. Mich stören die Neider, die versuchen, Fähigere in Verruf zu bringen, um sich ihrer Positionen, Talente und Erfolge zu bemächtigen.

Meine Zeit ist zu kurz um Überschriften zu diskutieren. Ich will das Wesentliche, denn meine Seele ist in Eile. Ohne viele Süssigkeiten in der Packung.

Ich möchte mit Menschen leben, die sehr menschlich sind. Menschen, die über ihre Fehler lachen können, die sich nichts auf ihre Erfolge einbilden. Die sich nicht vorzeitig berufen fühlen und die nicht vor ihrer Verantwortung fliehen. Die die menschliche Würde verteidigen und die nur an der Seite der Wahrheit und Rechtschaffenheit gehen möchten. Es ist das, was das Leben lebenswert macht.

Ich möchte mich mit Menschen umgeben, die es verstehen, die Herzen anderer zu berühren. Menschen, die durch die harten Schläge des Lebens lernten, durch sanfte Berührungen der Seele zu wachsen.

Ja, ich habe es eilig, ich habe es eilig, mit der Intensität zu leben, die nur die Reife geben kann.

Ich versuche, keine der Süßigkeiten, die mir noch bleiben, zu verschwenden. Ich bin mir sicher, dass sie köstlicher sein werden, als die, die ich bereits gegessen habe.

Mein Ziel ist es, das Ende zufrieden zu erreichen, in Frieden mit mir, meinen Lieben und meinem Gewissen.

Wir haben zwei Leben und das zweite beginnt, wenn du erkennst, dass du nur eins hast.

Corona – ich bin raus – ein kleines Manifest

In Covid-19 Revisited schrieb ich, daß ich nach meinem Urlaub einen Beitrag mit den wichtigsten Infos aus meinem persönlichen Corona-Dokument (ca. 35 Seiten) verfassen würde.
Werde ich nicht. Warum? Das will ich hier erklären. Es wird etwas länger, bear with me.

Diese Gesellschaft hat sich m.E. unter dem Einfluß der „Corona-Pandemie“ schneller negativ verändert, als das bislang der Fall war – das Virus als Katalysator. So ist z.B. das Gendern bis in die Nachrichten und amtliche Mitteilungen der Landesregierungen vorgedrungen, aber es reicht nicht aus: der „wokeism“ ist hinzugekommen – und Bahlsen hat „Afrika“ umbenannt. Kein Lebensbereich bleibt von der Fremdbestimmung und Gesinnungskontrolle ausgenommen. „Mentale Milieuschädigungen“ nennt das Peter J. Brenner bei Tichy – und sagt „Kein Mensch, der sich im Alltag, im Beruf und der Familie, bewähren muss, kann auf solche Gedanken kommen.“

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Nichts los

Boris Reitschuster und Gunnar Kaiser gehören zu den dominierenden kritischen Corona-Berichterstattern, die es zum Glück in diesem Land gibt.

Hier anhand zweier Beiträge von Ihnen (auf Telegram) ein fiktives „Gespräch“:

Kaiser:

Stellt euch mal vor, was passiert, wenn die Menschen erfahren, dass der PCR-Test nicht ausreicht, um eine Pandemie festzustellen.

Stellt euch mal vor, was passiert, wenn die Menschen erfahren, dass der Inzidenzwert kein geeignetes Instrument ist, um politische Maßnahmen zu begründen.

Stellt euch mal vor, was passiert, wenn die Menschen erfahren, dass das Virus doch einer Saisonalität unterliegt.

Stellt euch mal vor, was passiert, wenn die Menschen erfahren, dass Schulen gar keine Treiber der Pandemie sind.

Stellt euch mal vor, was passiert, wenn die Menschen erfahren, dass stundenlanges Maskentragen der Gesundheit der Kinder mehr schadet, als es das Corona-Virus täte.

Stellt euch mal vor, was passiert, wenn die Menschen erfahren, dass es in Schweden 2020 keine signifikante Übersterblichkeit gab.

Stellt euch mal vor, was passiert, wenn die Menschen erfahren, dass Lockdowns keinerlei positive Wirkungen hatten.

Stellt euch mal vor, was passiert, wenn die Menschen erfahren, dass die globale Mortalitätsrate bei 0,15 bis 0,25 Prozent liegt.

Stellt euch mal vor, was passiert, wenn die Menschen erfahren, dass auch in Schweden die Grippe beinahe verschwunden ist.

Stellt euch mal vor, was passiert, wenn die Menschen erfahren, dass es eine erworbene Immunität gegen das neue Corona-Virus gibt.

Stellt euch mal vor, was passiert, wenn die Menschen erfahren, dass die nur bedingt zugelassenen genbasierten Impfstoffe die Blutgerinnung ankurbeln und Thrombosen verursachen können.

Was dann wohl los wäre?

Darauf Reitschuster:

Gerade im ICE. Zum zweiten Mal wird  ein Mann von jungen Mitreisenden getadelt: Maske zu lange abgenommen beim Essen, dann Sitz nicht dicht genug. 
Deutschland ist voller Freizeit-Polizisten. 
Wieder. 
Der "gute" alte Spießer ist zurück. 
Im neuen Gewand. 
Aber mit alter Denke.

In diesem Sinne kann ich Kaisers Auflistung mit abschließender rhetorischer Frage nur ironisch deuten. Nichts wäre los. Denn die Menschen können das ja wissen, aber wollen es nicht. Die Zahlen dazu: aktuell gut 52% Bundesbürger mit Erstimpfung, knapp ein Drittel mit beiden Impfungen. Das ist das „Wahlvolk“, das uns mit unseren Elite-Politikern in die nächsten Jahrzehnte führen wird. Heinrich, mir graut’s vor dir!