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Mein Camino Francés 2015

Hornillos del Camino bis Itero de la Vega (CF22)

[Die Seite ist Teil des Berichts über meinen Camino Francés 2015.]

Ich hätte ja mittlerweile alle Gründe gehabt, bei den Ghostbusters anzurufen … Ich sage nur: Klaus.
Da erzählte der gestern großspurig, er sei mit einem Kumpel auf dem Camino gewesen, sie hätten immer nur in Doppelzimmern, oft im Hotel, übernachtet, weil er es nicht abkönne, wenn soviele Leute im Raum schnarchen. Legt sich um 20:30 Uhr hin, fängt an zu schnarchen und praktiziert die ganze Nacht durch… Die Worte, die ich für Klaus im Rahmen meines Audio-Memos von diesem Tag fand, will ich hier nicht wiedergeben.

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Mein Camino Francés 2015

Burgos bis Hornillos del Camino (CF21)

[Die Seite ist Teil des Berichts über meinen Camino Francés 2015.]

Er war da! Der Tag, an dem ich aus Burgos heraus und in die weite Hochebene der Meseta laufen würde. Was verband ich mit diesem Abschnitt, was ließ mich ihn als den Kern meiner Pilgerreise begreifen?
Die Meseta wird in Pilgerkreisen gern als „harte Erfahrung“ beschrieben: baumlos sei es, man sehe nur Weite, das könne eintönig und desillusionierend werden, insbesondere wenn man unter Schmerzen leide. Man fühle sich allein, vielleicht auch verlassen, ja, die Meseta wäre ein Sinnbild des Todes, wie nach Bennett (2013) schon zitiert.
Ich verband mit ihr „Reinigung“, ich suchte diese Einsamkeit, um mich ganz mit mir beschäftigen zu müssen. Ich stellte mir kilometerlange gerade Wege vor, Stille rundherum, Wind im Haar und das Gefühl, ganz bei mir zu sein. Oje, es kam leider nicht ganz so…
Zunächst frühstückte ich schon um halb sieben im „Antifa-Café“ gegenüber der Herberge (Croissant mit Schinken), nahm Proviant mit (Bocadillo, Apfel).