Indianer bei Ravensburger

Bekanntlich hat der Ravensburger Verlag neue Indianer-Bücher in der Erzähltradition von Karl May aus dem Verkauf gezogen, nachdem „Personen“ sich über Rassismus und kulturelle Aneignung beschwert hatten. Die ARD zog nach: die klassischen Winnetou-Filme mit Pierre Brice und Lex Barker werde man nicht mehr ausstrahlen.

Mein Indianerbild hat sinnigerweise genau dieser Ravensburger Verlag mit dem nebenstehenden Buch von 1977 geprägt. Geschrieben wurde es – und bereits 1961 bei Ravensburger erstveröffentlicht – von Oliver La Farge, der – daran sollte man Ravensburger mal erinnern – zeitlebens für die Rechte der amerikanischen Ureinwohner, die er studierte, über die er schrieb, eintrat. Der Band wurde in die Bestliste (sic!) des Deutschen Jugendbuchpreises aufgenommen. Da war die Welt noch in Ordnung. „Indianer bei Ravensburger“ weiterlesen

Sauna – Hintergrund

Im Kurzbeitrag über verschiedene Saunawelten hatte ich eine ältere Seite erwähnt, auf der ich ein wenig zum Hintergrund der Sauna schreibe. Dies habe ich nach hier übernommen.

Sauna (finnisch), Bastu (schwedisch), Sweat-Lodge (indianisch / englisch) – diese Begriffe umschreiben eine Art Mischung aus Badehaus und Schwitzhütte, die auf dem Prinzip beruht, den menschlichen Körper abwechselnd Hitze und Kälte auszusetzen.

Die Sauna war ursprünglich eine einfache, saubere Badehütte mit engem Bezug zum bäuerlichen Alltag. Sie stand oft an einem See oder Fluß, so daß frisches Wasser vorhanden war; zudem konnte man den Raum heizen. So wurde sie denn nicht nur zum Baden genutzt, sondern auch zum Trocknen von Fleisch oder Getreide, zum Räuchern oder Fermentieren von Malz, zum Wäschewaschen. Frauen bekamen ihre Kinder in der Sauna und Heiler übten ihre Tätigkeit dort aus. „Sauna – Hintergrund“ weiterlesen