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Koversada

Nach dem Zweiten Weltkrieg, als die FKK-Bewegung sich wieder formierte, gab es noch keine sonderlichen Möglichkeiten zu einem Urlaub in dieser Form außerhalb von Deutschland. Ernst Horst schreibt: „Zum Glück entdeckten die Jugoslawen (…), dass man einem nackten Mann sehr gut in die Tasche greifen kann, wenn man es nur nicht übertreibt. Jugoslawien wurde zu einem Paradies für FKKler. Hier waren die Preise nicht so hoch wie in Frankreich, und die Wellen nicht so kalt wie auf Sylt.“ Horst beschreibt in diesem Zusammenhang den Fotografen Hajo Simmler, der immer wieder zu dieser Insel Koversada im westlichen Istrien zurückkehrte und in der deutschen FKK-Presse darüber berichtete. Er hat wohl auch ein Büchlein (Heft) darüber geschrieben: Koversada – Große Liebe zu einer kleinen Insel. Es erschien 1966 im Verlag Dahnel, einem der typischen FKK-Verlage der frühen Bundesrepublik: 1949 erschien „Sonnenland“, umbenannt in „Sonnenfreunde“, spätestens ab 1970 Marktführer in diesem Zeitschriftensegment laut Horst.