Pličina Strand, Črvar, Istrien

Mein Artikel aus dem Jahr 2013 über den „Hawaii Beach“ bei Poreč im kroatischen Istrien ist nach wie vor sehr beliebt, das zeigen die Zugriffszahlen auf die Seite. In diesem Jahr, 8 Jahre später, waren wir wieder in Istrien und zudem im nahen Poreč. Ein Blick auf Google Maps zeigt nach wie vor den Hawaii Beach, aber weiter südlich ein Areal, das als „Beach Pličina“ angegeben ist.
Nun gut, es ist kein Geheimtip, davon sprechen die über 80 Rezensionen auf Google, die dem Strandabschnitt östlich Črvar 4,5 von 5 Sternen vergeben. Da mußten wir also hin! „Pličina Strand, Črvar, Istrien“ weiterlesen

Reisen in Zeiten von Corona

Im Frühjahr 2021 war es unklar, wie die Corona-Welle abebben würde. Wir hatten uns im Januar für einen Urlaub in Kroatien entschieden und dachten „im Mai ist das vorbei“. So war es nicht, aber wir blieben beim Plan – und reisten – ungeimpft – in ein „Hochrisikogebiet“ ein. Damit war ganz Kroatien gemeint, aber in Istrien war die Inzidenz niedrig. Es wurde ein herrlicher Urlaub! Fast immer warmes Wetter, aber noch recht kühles Meereswasser. Zum Teil war der abgebildete Meerwasser-Pool kälter als das Wasser am Strand nebenan. Für uns war wichtig: rauskommen, den „Corona-Winter“ hinter uns zu lassen. Während unseres Aufenthalts wurde Kroatien auf „Risikogebiet“ zurückgestuft, so daß wir auch keine Quarantäne einzuhalten hatten bei der Rückkehr. Und die Kroaten warteten auf die Touristen…
Ich plane für den Winter, hier noch einen längeren Bericht mit Fotos einzustellen.

Der Sommer mußte dann „durchgearbeitet“ werden, aber Pläne für den Spätsommer/Frühherbst reiften. Wir müssen nicht mehr auf Schulferien achten, so daß wir für Ende September etwas planten, an dem vor allem das Herz meiner Frau hängt: Stichwort „Van Life“ – mit einem umgebauten Van als „Mini-Wohnmobil“ soll es – jetzt eben geimpft –  Richtung Süden gehen.
Ich verrate hier noch nicht zuviel, werde aber auf Instagram (s. rechte Spalte für Link, auf Mobilgeräten unter dem Beitrag) Bilder posten. Aber… nach dem Besuch an der „nassen Wiege der Freikörperkultur“, dem Motzener See, könnte es passen, daß wir an einem anderen, bekannteren, wunderbaren Ort einen kurzen Zwischenstop machen werden. Mal schauen … 😉

Nachtrag 26.10.21: Der „bekanntere Ort“ war der Monte Verità, aber das mit dem Besuch hat nicht geklappt. Wir sind mit dem recht langen Camper-Van durch das Tal zum Parkplatz hochgefahren, aber es war viel los – sehr viel. Wir fanden keinerlei Möglichkeit, den großen Wagen zu parken, und mußten weiterfahren, zumal wir nicht ausreichend Zeit hatten, um ggf. weiter weg zu parken und dann eine längere Strecke zu laufen. Also war ich nun zumindest „auf dem Monte Verità“, aber gesehen habe ich nichts. Da aber der Lago Maggiore uns sehr gefallen hat, werden wir wohl noch mal wiederkommen „müssen“.

Dvigrad – eine kroatische Geisterstadt

Wir besuchten Dvigrad (Due Castelli) an einem der heißesten Tage unseres Kroatien-Urlaubs 2013. In der Mittagszeit waren es gut 40°C in dem alten Gemäuer nahe des Örtchens Kanfanar in Istrien.

Heute sieht man verfallene Steinmauern, die aber immer noch sehr mächtig sind, auch wenn die Natur sich das Gebiet zurückerobert. Die Stadt hat eine bewegte Geschichte hinter sich. Zuerst siedelten wohl Illyrer dort, das müßte so im 5. / 4. Jhd. v.Chr. gewesen sein. Nach ihnen kamen die Römer, die zwei nebeneinanderliegende Siedlungen hatten ((Mon)Parentino und Montecastello, Duo Castra (?) genannt, daher der heutige Name Dvigrad). Die heutigen Ruinen stehen über dem einstigen Montecastello, denn das gegenüberliegende Parentino wurde im Krieg zwischen Genuesen und Venezianern Mitte des 14. Jhds. komplett geschleift.
Montecastello (das heutige Dvigrad) hingegen wurde ausgebaut, mit Wehrtürmen und Stadtmauer versehen. Im Zentrum baute man die St.-Sophia-Kirche (Basilika); in der Kirche von Kanfanar ist eine Sophien-Statue zu sehen, die in jeder Hand eine Burg hält. Ein Adliger aus Koper wurde von den Venezianern 1413 als Gouverneur eingesetzt. „Dvigrad – eine kroatische Geisterstadt“ weiterlesen

Cisterna Strand, Rovinj, Istrien

Man hört immer wieder, daß es versteckte Sandstrände in kleinen Buchten gebe, die – natürlich – kaum besucht, kaum bekannt seien. Aber soviel Sandstrand gibt es leider nicht im westlichen Istrien, dafür aber doch schöne Kies- und Steinstrände, die einen Besuch lohnen.

Ich stieß auf die Werbeseite für die Ferienwohnungen des Hofs Bodi. Dort wird ein „Cisterna-Strand“ als einer der „schönsten Strände Istriens“ beworben. Das sei am Wochenende quasi, so heißt es dort, der Hausstrand der Leute von Rovinj, aber unter der Woche sei weniger los. Man könne, so weiter, mit dem Auto bis an den Strand fahren.
Auch Rovinj-Online (konkrete Seite 2020 nicht mehr abrufbar) weißt Gutes von diesem Strand zu berichten: „Die Strände in der Bucht Cisterna und die Bucht Bacvice sind die besten auf der gesamten südlichen Küste von Rovinj.“ Das wiederum las ich erst nach der Rückkehr und würde heute sagen: so ist das.
Weiterhin führt Ulika-Rovinj.com (Juli 2019: jetzt nicht mehr online)  mehrere aus ihrer Sicht empfehlenswerte Strände südlich Rovinj in einer Karte an – und eben auch Cisterna. Also mal hin und schauen …  „Cisterna Strand, Rovinj, Istrien“ weiterlesen

Hawaii-Beach, Poreč, Istrien

Strände gibt es in Istrien genug, aber manches schöne Plätzchen muß man suchen. Kroatienurlauber haben „Geheimtips“, die aber nicht immer so geheim auch sind. Fakt ist, daß die ausgeschilderten Strände und insbesondere die der Ferienanlagen / Campingplätze schon recht überfüllt sein können. Man hat jedoch in Kroatien das Recht, jeden Strand zu besuchen, selbst wenn er z.B. zu einer Hotelanlage gehört.
Andererseits muß man gelegentlich abseits der Hauptstraßen über Feldwege einfach mal ans Meer fahren, um etwas zu finden. Tatsächlich kann man vielerorts bis an den Strand mit dem Auto heranfahren.  „Hawaii-Beach, Poreč, Istrien“ weiterlesen

Tip: Anfahrt Istrien

Die Anfahrt von Norden / aus Deutschland verläuft über Österreich und Slowenien. Nadelöhre sind in Österreich der Tauerntunnel (Maut derzeit 10€) sowie an der slowenischen Grenze der Karawankentunnel (Maut derzeit 6,50€). Gerade der Karawankentunnel ist an typischen Anreisetagen (Samstag) ein Wahnsinns-Hindernis, denn dort wird der Verkehr auf eine einspurige Durchfahrt zusammengepfercht. Wir sind dieses Jahr die ganze Nacht durchgefahren – ohne jegliche Probleme durch D und A – bis wir dann mehr als 2 Stunden vor dem Karawankentunnel durch Stau verloren haben.  „Tip: Anfahrt Istrien“ weiterlesen