Nichts zu erwarten

Ich befasse mich am Rande auch mit dem Thema Prepping. Man mag es auch unter die Lebensreform einreihen können, denn auch wenn die Vorbereitungen für eine Zeit in der Zukunft sind, verändern sie doch den Blickwinkel auf die Dinge im Hier und Jetzt und gehen Hand in Hand mit Überlegungen zu minimalistischem Leben, zu den wirklich benötigten Dingen. Die Krise, von der ich ausgehe, ist ein Blackout, ein länger andauernder Stromausfall mindestens im nationalen Rahmen. Ich will nicht im Detail darauf eingehen, welche Problemlagen dadurch enstehen könnten, das würde zu weit führen. Doch stellt sich immer die Frage, was macht die Regierung, bleibt sie handlungsfähig? Das ist der erste Punkt. Gleich im Anschluß kommt natürlich die Frage nach den Notvorräten, die die Bundesrepublik für solche Fälle vorhält. Dazu gibt es ein interessantes Video vom YouTuber Outdoor Chiemgau, der, das war ja irgendwie zu erwarten, zum Schluß kommt, daß diese Vorräte ein „Tropfen auf den heißen Stein“ sind. Wer sich nicht selbst vorbereitet, der wird kaum Perspektiven in einer solchen Krise haben.

Die Aktionen der Bundesregierung im Rahmen einer Grippevirus-Bekämpfung („Corona Lockdown“) zeigen mir nun eindrucksvoll, daß ich von diesen Personen, die meinen, die Geschicke der Deutschen gut zu lenken, im Ernstfall gar nichts zu erwarten habe. Wer mit einer Grippesituation so umgeht, wer nicht mit Fachleuten diskutieren will, die anderer Meinung als die „berufenen“ sind, der wird mit einer wirklichen Bedrohung in keiner Weise adäquat umgehen können. Ich glaube, daß das für viele Prepper, die auf das Jahr 2020 schauen, nun deutlich geworden sein dürfte. Es gibt keinen umsorgenden Nanny State, der nur das Beste für die Bürger will. Es gibt kaum unabhängige Medien, die nicht den Einheitsbrei wiederkäuen. Wer bei einer Grippewelle versagt, dem wird man nicht zutrauen können, 80 Millionen Menschen in einer Notsituation zu versorgen.

Vielleicht sollte ich doch mal das Thema hier etwas genauer aufnehmen.