Üb immer Treu und Redlichkeit – nicht

Schaut man sich den Umgang der Politik mit dem Ukraine-Krieg an, werden einem die Parallelen zu dem mit der Corona-Pandemie deutlich. Bei Corona war es von Anfang an Panikmache über jedes realistische Maß hinaus, bis man an einem Punkt war, an dem nur noch (gesichtswahrende?) „Flucht nach vorne“ möglich war. Anfang 2021 wußte kein Politiker, wie die Impfung wirken würde, trotzdem wurde der „kleine Pieks“, der die Freiheit zurückbringe, angepriesen, als wäre das der einzige Weg der MENSCHHEIT, um überleben zu können. Im Frühherbst wurde deutlich, daß die Impfung nicht vor eigener Ansteckung und Weitergabe des Virus schützt – trotzdem wurde das „Boostern“ zum bestimmenden Thema des Winters nach dem fraglichen Motto „viel hilft viel“. Menschen wie ich, also mit gerade erst durchgeführter Doppel-Gabe der Substanz aus der Goldgrube in Mainz, waren bald solche zweiter Klasse. Mit „Booster“ durfte man in meinem Fitnessstudio ohne Test und Maske trainieren, aber ohne diesen dritten „Schuß“ ging alles nur mit Test, also mit einer gewissen Hürde, die medizinisch in keiner Weise zu begründen war – es war eben einfach nur ein Druckmittel. „Üb immer Treu und Redlichkeit – nicht“ weiterlesen

Die Sache mit dem Krieg oder: Ein Komiker kapituliert nicht

Wie beurteilt man den Angriff Rußlands auf die Ukraine?

Meine Einschätzung ist eine pazifistische (ohne Bezugnahme auf die Verbindung zur historischen Lebensreform). Gewaltverzicht als oberste Maxime, auch im christlichen Sinne das Bild der „anderen Wange“.

Putin vs. Selenskyj – der sture KGB-Mann, Autokrat, unverbesserlich, da wundert man sich nicht – klar fängt so einer einen Krieg an. Ich gestehe hingegen, Selenskyj fällt mir subjektiv negativer auf, weil er – gerade in den ersten Wochen des Krieges – massiv versucht hat, die NATO in den Konflikt zu ziehen und damit den Krieg auszuweiten. „Die Sache mit dem Krieg oder: Ein Komiker kapituliert nicht“ weiterlesen

Gemeinschaft?

Ich habe in den letzten Jahren einige Zäsuren vollzogen, was meine Beteiligung an Gemeinschaften angeht. Ich habe z.B. die aktive Mitgliedschaft in zwei Brauchtumsvereinen hier vor Ort aufgegeben. Dies vor allem nach der für mich relevanten Fragestellung, wie weit ich mich „verbiegen“ muß, um Teil einer Gemeinschaft sein und bleiben zu können. Verbiegen ist hier v.a. auch als unterordnen unter Autorität zu verstehen (oder vermeintliche Autorität oder „Großschwätzertum“). „Gemeinschaft?“ weiterlesen