Urlaubsnachlese 2021

Die „Urlaubsnachlese“ hatte bereits im Vorgängerblog Tradition: Wenn ich unterwegs war, sammelte ich Nachrichten, die ich erst im Nachhinein las, prüfte und bei Interesse in einem Beitrag zusammenfaßte.

So also auch jetzt nach einem herrlichen Urlaub in Kroatien (Istrien, Raum Porec).

Ich hatte bereits auf die Änderungen am FKK-Strand in Warnemünde hingewiesen, Stichwort Mischbereich FKK-Texil, was auch weiterhin Thema (v.a. der Ostsee-Zeitung) blieb.

Stimmen zum Mischbereich, Ostsee-Zeitung, 1.6.21 – Zahlschranke / Darum lehnen Nacktbader den Mischbereich ab, Ostsee-Zeitung, 9.6.21 – Zahlschranke / Jedem bitte seinen Badebereich, Ostsee-Zeitung, 11.6.21 – Zahlschranke

Was generell an den Stränden in diesem Jahr verboten ist, faßt das Abendblatt zusammen (ebenfalls Zahlschranke). Was im Netz in Bezug auf Nacktheit gepostet werden darf – hier v.a. bei Instagram -, das hat die Badische Zeitung ausprobiert und darüber berichtet (Zahlschranke).

Travelbook stellt 9 der schönsten FKK-Camping-Plätze in Europa vor, darunter ist auch Koversada.

RTL weist auf Nackwanderwege in Norddeutschland hin: 10km in Undeloh und ein weiterer in Ottenbüttel.

FKK verschwindet

… was man nicht nur am Ende des bekannten FKK-Reiseveranstalters Oböna Reisen sehen kann. Andererseits listet Amazon bereits jetzt einen FKK-Reiseführer 2022! Und im Bio-Laden ist FKK gleich umgedeutet worden zu „Frei von Kunststoff und Kartonagen“…
So paßt auch Warnemünde die Regeln für Standbesucher an – Drohnen und Shishas muß man zuhause lassen.

Reine FKK-Bereiche am Warnemünder Strand werden deutlich verkleinert – die Nachfrage ist nicht mehr so groß. Dafür soll es dann in der Saison 2021 einen großen gemischten Bereich Textil+FKK geben. Was das bedeuten dürfte, ist im Prinzip klar: überwiegend werden sich dort Menschen mit Badebekleidung aufhalten und möglicherweise „die Nackten“ angaffen. Man mag spekulieren, ob man so ein Interimsangebot seitens der Tourismuszentrale schaffen möchte, weil man genau weiß, daß in wenigen Jahren dort nur noch Textilbadende anzutreffen sein werden.
Ich finde die Regelung unglücklich. Gerade in Zeiten rückläufiger FKK-Begeisterung kann man „Neueinsteiger“ nicht motivieren, wenn sie sich genau da ausziehen sollen, wo alle anderen Badebekleidung tragen.

Ich verweise in dem Zusammenhang auf meine vorherigen Beiträge „Woran geht die Freikörperkultur zugrunde“ und „Die jungen Leute werden prüder„.

Edvard Munch in Warnemünde

Der Spiegel berichtet über den Rückzug des norwegischen Malers E. Munch in ein Haus an der Ostsee, wo er  durch das Malen nackter Männer für Aufruhr sorgte. Über das Munch-Haus in Warnemünde kann man sich in hier informieren. Eindrücke von Munchs Malerei kann man sich auf den Internetseiten des Munch Museet (Norwegen) holen.