Zubiri bis Pamplona (CF10)

[Die Seite ist Teil des Berichts über meinen Camino Francés 2015.]

Wie sich im Laufe des Tages herausstellte, war dies einer der weniger schönen Tage, also rein was das Laufen anging: Regen beim Abmarsch um 7:30 Uhr, körperlich anstrengendes Auf und Ab, immer wieder Regenschauer, daher ständig Regenklamotten anziehen und wieder aus, weil es darunter zu warm wurde; wenig schöne Landschaft hier schon im „Dunstkreis“ der Großstadt Pamplona. Aber gut, es folgten so viele tolle und sonnige Tage – das gehört einfach dazu.
Es ging heute zunächst über schmale Pfade durch Weidelandschaft, immer noch sehr hügelig, dann auf ausgebautem Weg am Arga entlang, der flußabwärts immer breiter wurde, an einem riesigen, häßlichen Industriekomplex vor Larrasoaña vorbei mit „Mini-Umleitung“ des Weges. „Zubiri bis Pamplona (CF10)“ weiterlesen

Roncesvalles bis Zubiri (CF9)

[Die Seite ist Teil des Berichts über meinen Camino Francés 2015.]

Um 6 Uhr weckten uns die Hospitaleros, indem sie mit lautem Gesang (dem Taizé-Lied „Laudate Dominum“) durch die Schlafsäle gingen. Und wie das immer so ist, wenn viele Menschen gleichzeitig aufstehen, entstand auch jetzt wieder dieses typische Pilgergewusel, dessen charakteristisches Geräusch das Rascheln von Plastiktüten ist.
Es wurde erzählt, daß man sich „Tickets“ für das Frühstück hätte kaufen müssen. Hm, hatten wir nicht. Ich wollte gleich aufbrechen und zwischendurch auf dem Weg frühstücken, Helga war sich unsicher, empfand es als nicht so schön, ohne Tasse Kaffee loszumarschieren, andererseits wollte sie mit mir gehen und nicht zwecks Suche nach Frühstück zurückbleiben.  „Roncesvalles bis Zubiri (CF9)“ weiterlesen