Wo geht es hin?

Ja, nach der Wiederherstellung des Blogs fragt sich vielleicht mancher, was kommt denn noch so in diesem Jahr? 

Zunächst einmal plane ich kurze Rezensionen zu in den letzten Jahren erschienenen Büchern wie “1913” von Illies und “Das Sonnenfest”, ebenso Langs Hesse-Roman, aber auch Wedemeyer-Kolwes Lebensreform-Einführung “Aufbruch”. 

Inhaltlich will ich an den Nachrichten und gesellschaftlichen Entwicklungen dranbleiben und diese an die historische Lebensreform rückkoppeln. Nur soviel: Ich schreibe gerade über Kamelzehen. 

Urlaube wie der an der Ostsee in Zingst oder auch der in Istrien – sechs Jahre ist das nun schon her! – sind hier reflektiert worden, weil sie außergewöhnlich waren. In Kroatien habe ich meine Liebe zu Wärme, Sonne, Süden wiedergefunden. Anderes habe ich hier komplett ausgelassen, z.B. zwei schöne Wochen in Norwegen, ein paar Tage im Herbst auf Usedom, aber auch meine Jakobswege in Spanien: 800km im Jahr 2015 und weitere 200 in 2017.

Nachreichen werde ich bald ein paar Fotos von Fuerteventura und einen vielleicht etwas längeren Bericht über den letztjährigen Urlaub auf Teneriffa.
Wenn es klappt, könnte ich schon bald der „nassen Wiege der Freikörperkultur“ einen Besuch abstatten, dem Motzener See. Ich werde berichten…

Höhepunkt wird für mich in diesem Jahr eine Israelreise im Oktober werden. Mit einer Kirchengemeinde aus der Eifel werde ich dort unterwegs sein: 4 Nächte am See Genezareth und weitere 6 in Jerusalem. Das wird auf jeden Fall einen Widerhall hier im Blog haben. 

2020 plane ich eine weitere Auszeit in Form der schon 2018 gemachten Schweigeexerzitien. Ich könnte mir vorstellen, wieder die Osterwoche in der Steiermark zu verbringen, aber vielleicht suche ich auch nach einem alternativen Angebot – man sollte ja alles aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten… 

Im April, eher vielleicht Mai, möchte ich die Lebensreform-Ausstellung “Besser leben!” in Bern sehen. Ob ein Abstecher zum Monte Verità drin sein wird? 

Und viel weiter will ich gar nicht in die Zukunft schauen… Das bringt nichts, denn wer weiß, wie alles kommt!? Das habe ich im Frühjahr selbst erlebt, als meine Mutter mit Hirntumoren diagnostiziert wurde: vom Tag der Diagnose bis zum Todestag waren es genau 7 Wochen… Da lebt man doch besser im Augenblick.

Inwieweit religiöse Themen hier manifester werden, kann ich noch nicht sagen, da ich ein “spirituelles Tagebuch” privat führe, das viele Gedanken dazu aufnimmt. Etliches ist auch nicht für die Öffentlichkeit gedacht. 

Worüber ich mir noch im Unklaren bin: sollte ich meinen Bericht über den Jakobsweg 2015 hier episodenhaft veröffentlichen oder eher nicht? Irgendetwas hat mich Jahre von diesem Schritt (oder dem Pubizieren eines eBooks) abgehalten. Andererseits wäre das schon eine umfassende Aufgabe, Bilder auszuwählen und den (zu 95% vorhandenen) Text zu überarbeiten. War das Pilgern Lebensreform? Ja, aber sowas von…. Die Natürlichkeit der Lebensweise, der tägliche “Sport”, die Einfachheit bei Bad und Bett, die Aufarbeitung des seelischen Mülls, der “liegengeblieben” war. Morgens aufstehen, packen, den Rucksack auf den Rücken hieven und los! Das könnte mein Lebensinhalt sein – ein bewußtes, aktives und doch kontemplatives Leben. Ich gerate gerade ins Schwärmen… 😉 

Nun gut, das sind die Überlegungen zum Lebensreform.blog in der nächsten Zeit. Bear with me. 

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