Stille

  • Schaffe Schweigen

    … riet Kier­ke­gaard. Götz Eisen­berg schreibt über das “Recht auf Stil­le”, the­ma­ti­siert den Lärm in unse­rer Gesell­schaft, gegen den die Beschwer­den des offen­bar lebens­re­for­me­risch gepräg­ten “1. Deut­schen Antil­ärm­ver­eins” von 1908 noch recht harm­los wir­ken. Lesens­wer­ter Arti­kel auf den Nach­denk­sei­ten.

  • Wenn es nur einmal so ganz stille wäre (Rilke)

    Wenn es nur ein­mal so ganz stil­le wäre. Wenn das Zufäl­li­ge und Unge­fäh­re ver­stumm­te und das nach­bar­li­che Lachen, wenn das Geräusch, das mei­ne Sin­ne machen, mich nicht so sehr ver­hin­der­te am Wachen — Dann könn­te ich in einem tau­send­fa­chen Gedan­ken bis an dei­nen Rand dich den­ken und dich besit­zen (nur ein Lächeln lang), um dich…

  • Stille (Wiechert)

    “Weil ich in der Stil­le anfing, konn­te ich dem Lau­ten nie ganz ver­fal­len. Weil ich als Kind die Wäl­der schwei­gen und wach­sen sah, konn­te ich immer ein stil­les Lächeln für das auf­ge­reg­te Trei­ben haben, mit dem die Men­schen ihre ver­gäng­li­chen Häu­ser bau­ten. Es war, als trü­ge ich and­re Geset­ze und Maß­stä­be in mir, grö­ße­re und…

  • Leben nach eigenem Gesetze

    “Da heißt es, ein­mal, und sei es auch nur für kur­ze Zeit, in die Stil­le zu gehen, sich abzu­schlie­ßen von aller Außen­welt — und auch die lieb­sten Men­schen sind Außen­welt dabei — um sich selbst, sei­nen Rhyth­mus, sei­ne Eigen­art, sei­ne gei­sti­ge Selb­stän­dig­keit zu fin­den. Ein­sam­keit — und wäre es nur für eini­ge Tage — braucht…

  • Felsenwildnis — Meeresweite

    Im Buch “Die Fra­ge nach Gott” zitiert Hoer­ster Mal­wi­da von Mey­sen­bug, eine mit Nietz­sche und Richard Wag­ner befreun­de­te Schrift­stel­le­rin, mit fol­gen­dem Erleb­nis am Meer. Im Buch geht Hoer­ster v.a. der Fra­ge nach, ob die­ser Bericht als ‘Begeg­nung mit Gott’ ange­se­hen wer­den kann. Er kann es nicht, sagt der Autor, aber sie liegt mehr auf “mei­ner…