Bitte (Th. Mülhause-Vogeler)

Mit einem Gedicht der FKK-Vor­rei­te­rin, deren Buch über Freie Lebens­ge­stal­tung ich hier kurz vor­stell­te, ver­ab­schie­de ich mich ins Wochen­en­de:

Ich bit­te, nimm mein Herz in Dei­ne Hän­de und mach es still.
Gib mei­ner müden, ban­gen Not die Wen­de, daß es nichts will.
Gib, daß es, was an Glück ihm ward gege­ben, ermes­sen kann.
Schenk’ ihm, daß es, was ihm ver­sagt im Leben, ver­ges­sen kann.

[The­re­se Mül­hau­se-Voge­l­er, in: Stun­de zwi­schen Tag und Traum, Regens­burg 1961 — net­ter­wei­se ein von der Autorin hand­si­gnier­tes Exem­plar]

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