Back again — 15 Jahre Lebensreform.Blog

Das Blog ist wie­der online — wie schon 2023 nach einer vor­an­ge­gan­ge­nen Zeit in der Mot­ten­ki­ste mei­ner Fest­plat­te. Ver­paßt hat es sein 15-jäh­ri­ges Bestehen am 28.6.2025, aber man kann ja auch nach­fei­ern… 😉 

War­um geht es hier wei­ter? Das habe ich schon 2023 erklärt; es ist noch immer rich­tig und lesens­wert. Doch noch­mal aus jet­zi­ger Sicht: 

Ein ein­fa­cher Grund: weil mei­ne Arbeit an die­sem Blog seit Juni 2010 ein Wert (für mich) dar­stellt, und ich immer wie­der dar­an dach­te, wäh­rend die Sei­ten nicht online waren. Ich habe mit die­sen, nun knapp 500 Bei­trä­gen etwas erschaf­fen — ein Blog zum The­ma Lebens­re­form und ihren aktu­el­len Bezü­gen. Ich kann nicht ver­schwei­gen, daß mich die Gleich­set­zung Lebens­re­for­mer : Quer­den­ker, eine bös­ar­ti­ge Ver­ein­nah­mung der Lebens­re­form-Bewe­gung, extrem genervt hat. Und dazu kam auch die hier schon mehr­fach ange­ris­se­ne Fra­ge: Wie­viel kann ich noch schrei­ben? Wor­über schrei­be ich bes­ser nicht? Wo set­ze ich die Zen­sur in mei­nem Kopf an? Dies ist eben kein im eige­nen Web­space frei geho­ste­tes Blog, son­dern eines bei einem übli­chen Anbie­ter. Da macht die Sche­re eben schnel­ler “schnipp”.

Der wei­te­re Grund ist, daß das The­ma Lebens­re­form, auch in der von mir immer wie­der so benann­ten Ver­si­on des “guten Lebens”, durch­gän­gig für mich “da” ist. Ich dach­te dar­an, als ich im Früh­jahr 24 mit Yoga begann, und auch, als ich Ende 25 die Ent­schei­dung traf, dies nicht fort­zu­füh­ren, da der Kurs­ter­min dau­er­haft mit mei­nen Arbeits­zei­ten kol­li­dier­te.

Erst recht dach­te ich dar­an, als ich für 2026 den Vor­satz faß­te: bis zum 60. Geburts­tag Anfang 2027 möch­te wie­der deut­lich fit­ter sein als heu­te. Ich habe mir ein Pro­gramm zusam­men­ge­stellt, Zie­le gesetzt — und über allem hängt der “ange­nehm süß­li­che Duft” der Lebens­re­form, der für Mög­lich­kei­ten und Auf­bruch steht. Die­ser Begriff, die­ses Kon­zept lebt in mir — seit ich Ende der 90er Jah­re das The­ma über den Maler Fidus ent­deckt habe.

Oft ist es mir in der Zeit, als das Blog off­line war, pas­siert, daß ich bei einer Nach­richt, einem Video im Netz dach­te, ach, das wäre etwas für das Blog, wenn es noch online wäre.

Nun ist es wie­der da — recht pro­sa­isch. Flan­kiert wird es von einem neu­en Insta­gram-Account, der mei­nen alten, gelösch­ten Account ersetzt.

In den ersten Wochen steht Kon­so­li­die­rung an: alle Bei­trä­ge sich­ten, Feh­ler aus­mer­zen, wie­der einen Über­blick erhal­ten, die alten To-Do-Listen prü­fen und aktua­li­sie­ren. Bücher und Fil­me sind zu rezen­sie­ren, ein Bei­trag über die neue Dar­ßer See­brücke soll ent­ste­hen usw. Hier wird es kei­ne täg­li­chen Bei­trä­ge geben, daher mei­ne Ein­la­dung: spei­che­re das Blog ab, nimm es in dei­nen RSS-Feed auf, schaue ab und an mal vor­bei. We’­re here to stay. 🙂

Dann noch eine Bit­te: Wenn du die­ses Blog schon 2023/2024 z.B. über einen RSS-Aggre­ga­tor gele­sen hast und alte Bei­trä­ge noch gespei­chert vor­lie­gen, könn­test du dich bit­te ein­mal beim mir mel­den? Nach dem letz­ten, hier wie­der­her­ge­stell­ten Bei­trag (RIP Gun­nar Kai­ser, Okto­ber 2023) gab es noch Bei­trä­ge, die mir ver­l­or­gen­ge­gan­gen sind. Es gibt sie nicht in der Way­back-Machi­ne, aber viel­leicht noch in einer Spei­che­rung bei … dir.

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